Reise individuell gestalten

Besuchen Sie Mexiko-Stadt zum ersten Mal? Wenn Sie eine Reise in diese beeindruckende Metropole planen, sollten Sie unbedingt einen Abstecher nach Teotihuacán einplanen. Nur eine kurze Strecke von Mexiko-Stadt sowie anderen wichtigen Zentren wie Puebla und Pachuca entfernt, zieht Teotihuacán mit seinen imposanten Bauwerken und seiner historischen Bedeutung unzählige Besucher an. Damit Sie Ihren Ausflug optimal planen können, haben wir diesen Guide zusammengestellt – mit aktuellen Informationen zur Anreise, Restauranttipps und spannenden Hintergrundinfos zur Geschichte.

Der Reiz von Teotihuacán liegt in seiner bewegten Vergangenheit. Die als „Stadt der Götter“ bekannte Stätte war einst eine der größten mesoamerikanischen Städte und beherbergte schätzungsweise 100.000 Menschen. Wer die Stadt erbaut hat und wer dort lebte, bleibt bis heute ein Rätsel, und die Tatsache, dass die Stadt gegen Ende ihrer Ära teilweise niederbrannte, gibt bis heute Anlass zu Spekulationen.
Archäologen gehen davon aus, dass Teotihuacán ein Schmelztiegel verschiedener ethnischer und sprachlicher Gruppen war und als kulturelles, künstlerisches und religiöses Zentrum diente. Als die Azteken im frühen 14. Jahrhundert das Tal von Mexiko erreichten, fanden sie die prächtige Stadt bereits in Ruinen vor. Sie schrieben den Bau göttlichen Wesen zu und nannten den Ort Teotihuacán, die „Stadt der Götter“. Heute gehört Teotihuacán zum UNESCO-Welterbe.
Nach einer kurzen Schließung im Jahr 2020 ist Teotihuacán wieder für Besucher geöffnet. Mit diesem Guide sind Sie bestens vorbereitet, um diese faszinierende archäologische Stätte mit Rutopía zu erleben.
Beginnen Sie Ihre Tour an der Sonnenpyramide und der Mondpyramide, bevor die großen Besuchermassen eintreffen, und erkunden Sie die Straße der Toten sowie die weiteren Tempelanlagen. Hier sind die Highlights von Teotihuacán:

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Die 2,5 km lange Straße der Toten erstreckt sich vom Tempel des Quetzalcoatl bis zur Mondpyramide. Man nimmt an, dass sie der Weg der Opfergaben zu den Pyramiden war. Sie ist von zahlreichen Plätzen und Tempeln gesäumt und endet im Norden an der Mondpyramide, während sich die gewaltige Sonnenpyramide westlich davon erhebt.

Mit einer Höhe von 64 Metern ist die Sonnenpyramide nach der Cheops- und der Cholula-Pyramide die dritthöchste Pyramide der Welt. Der Bau, der in sechs Schichten und über einer Höhle errichtet wurde – die vermutlich als Durchgang zur Unterwelt galt –, erforderte etwa 14.000 Arbeiter. Obwohl das Besteigen derzeit untersagt ist, bleibt die Pyramide ein Highlight, insbesondere während der Tagundnachtgleichen, an denen sich Besucher traditionell versammelten, um neue Energie zu tanken.

Die auf höherem Gelände gelegene Mondpyramide bietet den besten Panoramablick über Teotihuacán. Sie ist 43 Meter hoch und diente vermutlich als Ort für Rituale und Opfergaben zu Ehren der Großen Göttin von Teotihuacán, die mit Wasser, Fruchtbarkeit, Erde und Schöpfung assoziiert wurde.
Die Zitadelle am südlichen Ende der Straße der Toten ist ein weitläufiger Hofkomplex, zu dem auch der Quetzalcoatl-Tempel gehört. Dieser Bereich war von großer kultureller, politischer und wirtschaftlicher Bedeutung und diente als Wohnsitz der Elite von Teotihuacán.

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Der Quetzalcoatl-Tempel, auch Tempel der Gefiederten Schlange genannt, verdankt seinen Namen den Schlangenköpfen, die in die Seiten der Pyramide gemeißelt sind. Es gibt dort zudem eine weitere eingemeißelte Figur, bei der es sich vermutlich um Tlaloc (den Regengott) handelt, sowie Schnecken und Muscheln, die beide Symbole für Wasser sind. Die Köpfe der gefiederten Schlange stehen für Leben und Frieden. Archäologen vermuten, dass die anderen Schlangenköpfe den Krieg symbolisieren. Die Geschichte dieser Pyramide ist faszinierend, da sie in der Vergangenheit als Zentrum für Menschenopfer diente. Als Beweis dafür gelten die Überreste von mehr als 200 Opfern, die Archäologen vor Ort fanden und deren Darstellung Sie im Museum der Teotihuacán-Kultur besichtigen können.

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Am Fuße der Mondpyramide können Sie die Ruinen des Quetzalpapalotl-Tempels besichtigen. Er ist zwar klein, aber einen Besuch wert. Besonders beeindruckend sind die Malereien und Gravuren, da mehrere Wände und Säulen Schmetterlinge und Quetzalfedern zeigen. Der Name des Tempels bedeutet „Schmetterlings-Quetzal“. Seine genaue Funktion ist unklar, doch aufgrund seiner Lage neben den Tempeln könnte er das Wohnhaus eines hochrangigen Priesters gewesen sein.
Im Inneren des Quetzalpapalotl-Palastes befindet sich dieser gut erhaltene Tempel mit einem großen, wunderschön verzierten Wandgemälde.
Hinter dem Quetzalpapalotl-Tempel liegt der Palast der Jaguare, der Wandmalereien von gefiederten Raubkatzen und dem Regengott (Tlaloc) zeigt. Archäologen vermuten, dass dieser Ort als Planungsbereich für Tempelveranstaltungen diente.
Mit Ihrem Ticket für die archäologische Zone von Teotihuacán haben Sie Zugang zu zwei Museen: dem Standortmuseum innerhalb des Komplexes und dem Museum der Wandmalereien von Teotihuacán, das sich gegenüber der Mondpyramide befindet.

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In diesem Museum zeigen Virtual-Reality-Darstellungen, wie die Stadt Teotihuacán in der Vergangenheit aussah. Zudem finden Sie dort Fundstücke aus Ausgrabungen sowie Beispiele für die Glaubensvorstellungen und Riten, die an diesem Ort praktiziert wurden.

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In diesem Museum erfahren Sie mehr über Teotihuacán. Das Museum entstand in Zusammenarbeit mit der Autonomen Universität von Mexiko, um den künstlerischen Reichtum von Teotihuacán zu vermitteln. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung archäologischer Fundstücke wie Steinmetzarbeiten, Keramik und Obsidian. Außerdem finden Sie dort Wandmalerei-Fragmente, Modelle und Texte, die den Entstehungsprozess der Wandmalereien erläutern.









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