Reise individuell gestalten

Die Vielfalt und Geschichte der mesoamerikanischen Kulturen in Mexiko ist nicht nur der beste Grund für eine großartige Reise (geführt von Rutopía), sondern auch eine Gelegenheit, das Leben an seinem reinsten Ursprung zu erfahren. In diesem Land gibt es eine große Vielfalt an archäologischen Stätten, die es uns ermöglichen, unsere Vergangenheit kennenzulernen und zu verstehen.
Zu den berühmtesten Überresten zählen die in Tulum, Teotihuacán und Monte Albán. Das bedeutet jedoch nicht, dass dies die einzigen sind; Archäologen arbeiten täglich an neuen Entdeckungen und laden uns ein, über die klassischen Empfehlungen hinauszublicken.
Ein wunderbares Beispiel dafür findet sich in Chiapas, einem Bundesstaat, der nicht nur in Mexiko, sondern weltweit einzigartig ist. Reich an Landschaften, Kulinarik, Kultur und präkolumbianischen Spuren. Ein Ort, der zweifellos auf der Liste der Dinge stehen sollte, die jeder einmal im Leben gesehen haben muss.
Zu diesem Anlass haben wir sechs archäologische Stätten im üppigen Bundesstaat Chiapas ausgewählt. Einige sind berühmt und Ihnen sicher ein Begriff, andere sind weniger bekannt und werden den Horizont der Besucher erweitern.

Tenam Puente zeichnet sich durch eine Zeitlinie aus, die den Zusammenbruch der meisten Maya-Städte im Tiefland überdauerte. Sie entspricht der klassischen Periode, deren Hauptmerkmal die Verwendung von Kalksteinbautechniken ist.
Chinkultic war in der klassischen Ära für die Herstellung wunderschöner Keramik berühmt. Die Hauptattraktionen sind die Terrassen, die Ballspielplätze und zahllose Stelen. Zudem liegt die Stätte in der Nähe des Ökotourismus-Zentrums Laguna Chincultik, wo Sie die Kultur und Traditionen dieser Region hautnah erleben können.

Sak Tz’i bedeutet in der Tzeltal-Sprache „weißer Hund“. Diese Stätte war die Hauptstadt eines Maya-Königreichs, das um 750 v. Chr. gegründet wurde. Die Stadt war etwa tausend Jahre lang bewohnt und wurde trotz ihrer Langlebigkeit erst 2018 nach jahrelanger Suche entdeckt.
An diesem Ort finden Sie Pyramiden, Paläste und den Ballspielplatz von Sak Tz’i. Jede dieser Ruinen ist von Bächen und Mauerwerk umgeben.
In der Nähe dieser Stätte befindet sich das Ökotourismus-Zentrum Topché Jungle Lodge, wo lokale Gemeinschaften Reisenden zeigen, wie man Kunsthandwerk herstellt, Heilpflanzen verwendet, im Einklang mit der Natur lebt und Geschichten sowie Legenden erzählt, die die Zeit überdauern.

Bonampak bedeutet auf Maya „bemalte Wände“. Diese archäologische Stätte liegt im Lakandonen-Regenwald und ist voller Geschichte und Attraktionen, die mit ihrer Dschungelumgebung, der dort lebenden Tierwelt und den unzähligen Wundern des Universums, die jede Nacht beobachtet werden können, verbunden sind.
Darüber hinaus sollten die Wandmalereien nicht übersehen werden. Gemälde, die über 1.100 Jahre alt sind und einen Einblick in das Leben dieser vorspanischen Stadt gewähren. Kein anderes Werk in Bezug auf die Maya bringt uns die Vergangenheit so detailliert näher wie Bonampak.

Palenque liegt im Herzen von Chiapas und gehört zum UNESCO-Welterbe. In der Antike war es eine der mächtigsten Städte der klassischen Maya, geschützt durch den Lacandon-Dschungel.
In dieser emblematischen archäologischen Stätte können Sie den Tempel der Inschriften besichtigen, der für seine Größe und Bedeutung bekannt ist. Darüber hinaus können Sie den Palast sehen, ein beeindruckendes architektonisches Werk von Palenque. Diesen großen Komplex ergänzen die Kreuzgruppe, ein sehr bedeutendes zeremonielles Ensemble, sowie das Standortmuseum mit seinem großen Ausstellungssaal.

Bedeckt von dichter Dschungelvegetation und unter dem Blick des majestätischen Jaguars liegt eine der beeindruckendsten Maya-Städte in Chiapas.
Die Bedeutung von Yaxchilán liegt nicht nur in der Schönheit seiner Architektur, sondern auch in den 124 Texten auf 30 Stelen, 21 Altären und 59 Türstürzen, die von der Gründung von Allianzen oder militärischen Konflikten berichten, die die antiken Bevölkerungen erlebten.

Toniná bedeutet auf Tzeltal „Das steinerne Haus“. Diese Stätte florierte zwischen dem späten 6. und frühen 10. Jahrhundert n. Chr. und war eine militärische Macht. Die herausragendsten Merkmale von Toniná sind der Palast der Unterwelt, der Tempel der Grecas, der Ballspielplatz und der Altar der Opferungen. Der gesamte Komplex bildet ein riesiges Labyrinth aus Tempeln, Palästen und Treppen, das das Ergebnis von mehr als tausend Jahren Bauzeit ist.
Die überraschende Schönheit und Mystik, die diese archäologische Zone umgibt, ist schließlich zu einem großen Teil dem Dschungel zu verdanken. Deshalb ist sie Teil weiterer Orte von großem touristischem Interesse, wie den atemberaubenden Wasserfällen Agua Azul und Misol Ha.









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